Bwindi Impenetrable Nationalpark
Bwindi Impenetrable Nationalpark - Gorilla
Bwindi Impenetrable Nationalpark

Bwindi Impenetrable Nationalpark

Territorium der stark gefährdeten Berggorillas

Undurchdringlicher Regenwald 

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark zählt wohl zu den spannendsten Erlebnissen in Uganda. Dichter Regenwald, Sumpfgebiete und steile Berghänge im Südwesten des Landes machen den Nationalpark zu einem Naturphänomen der Superlative. Auf 1.160 bis 2.607 Höhenmetern beheimatet der Park in Ostafrika eine bemerkenswert große Artenvielfalt. Um jedoch die Tiere zu Gesicht zu bekommen, erfordert es zwischen den 150 verschiedenen Baumarten genaues Beobachten. Im 331 Quadratkilometer großen Bwindi Impenetrable Nationalpark leben unter anderem etliche Affen, die unterschiedlichsten Raubkatzen, Riesen- und Pinselohrschweine, Schlangen aber auch über 200 Schmetterlings- und 350 Vogelarten. Zu den größten Tieren zählen die Waldelefanten, die mit entwurzelten Bäumen oder riesigen Fußabdrücken ihre Spuren hinterlassen und dennoch sehr selten zu entdecken sind. Die atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt, die auch die UNESCO seit 1994 als Weltnaturerbe listet, ist einzigartig im Regenwald.

"Bwindi"-Legende

Bwinidi Impenetrable ist seit 1992 ein offizieller Nationalpark und verdankt seinen Namen einer Legende. Demnach floh vor vielen Jahren eine Familie aus Ruanda in den Dschungel. Hilflos vor einem großen Sumpf, den sie nicht überqueren konnten, stellten die Sumpfgeister die Forderung, im Austausch ihrer schönen Tochter sie sicher auf die andere Seite zu bringen. In ihrer Verzweiflung gaben sie das Mädchen los und konnten den Sumpf passieren. Die Legende verbreitete sich so schnell, dass die Menschen das Gebiet mieden und ihm den Namen „Platz der Dunkelheit“ („Bwindi“) gaben. Impenetrable bedeutet aus dem Englischen übersetzt „undurchdringlich“.

Gorilla-Trekking

Zu den außergewöhnlichen Highlights gehören die Gorillatrekking-Touren. Mit mehr als der Hälfte der weltweit nur noch ungefähr 780 lebenden Berggorillas, zählt der Bwindi Impenetrable Nationalpark zu den letzten Schutzgebieten der Affenart. Seit 2010 gibt es sechs habituierte Gorillagruppen, welche an die Nähe von Menschen gewöhnt sind und auf bis zu sieben Meter besichtigt werden können. Durch die mehrjährige Arbeit von Rangern tolerieren die stark gefährdeten Affen den Menschen als eine Art Besucher in ihrer Familie.

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